Als CUP-Syndrom bezeichnet man Krebserkrankungen, bei denen bereits Metastasen nachgewiesen wurden, der ursprüngliche Tumor (Primärtumor) im Körper aber noch nicht gefunden werden konnte. Das PET-CT kann hier helfen, den unbekannten Ausgangsherd aufzuspüren, da es den gesamten Körper auf Stoffwechselauffälligkeiten hin untersucht.
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DOTATOC ist eine radioaktiv markierte Substanz, die gezielt an sogenannte Somatostatin-Rezeptoren bindet. Diese Rezeptoren kommen bei neuroendokrinen Tumoren besonders häufig vor, weshalb sich das DOTATOC PET-CT gut zur Diagnose und Verlaufskontrolle dieser Tumorart eignet.
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FDG ist ein radioaktiv markierter Traubenzucker, der beim PET-CT injiziert wird. Da Tumorzellen meist einen erhöhten Zuckerstoffwechsel haben, reichern sie mehr FDG an als gesundes Gewebe – dadurch werden sie in der Aufnahme sichtbar. FDG ist die am häufigsten eingesetzte Substanz in der PET-CT-Diagnostik.
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Eine Metastase ist eine Tochtergeschwulst, die durch Streuung von Krebszellen aus dem ursprünglichen Tumor an einer anderen Stelle im Körper entsteht, etwa in Lymphknoten, Knochen oder Organen. Das PET-CT gehört zu den empfindlichsten Verfahren, um solche Absiedlungen frühzeitig zu erkennen.
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Neuroendokrine Tumoren entstehen aus Zellen, die sowohl Eigenschaften von Nerven- als auch von Hormonzellen besitzen, und treten unter anderem im Magen-Darm-Trakt oder der Bauchspeicheldrüse auf. Da diese Tumoren häufig spezielle Rezeptoren an ihrer Oberfläche tragen, lassen sie sich mit dem DOTATOC PET-CT besonders gut nachweisen.
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Die Nuklearmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet, das schwach radioaktive Substanzen zur Diagnose und teils auch zur Therapie von Erkrankungen einsetzt. Anders als reine Röntgen- oder CT-Verfahren zeigt sie nicht nur die Anatomie, sondern auch Stoffwechselvorgänge im Körper.
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PIRADS ist ein standardisiertes System zur Einstufung auffälliger Befunde in der Prostata-MRT, das von PIRADS-I (unauffällig) bis PIRADS-V (hochverdächtig) reicht. Bei unklaren Befunden, etwa PIRADS-III, kann das PSMA PET-CT zusätzliche Klarheit schaffen.
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Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweiß, dessen Wert im Blut bei Prostataerkrankungen ansteigen kann. Ein erneuter PSA-Anstieg nach Operation oder Bestrahlung ist häufig der Anlass für ein PSMA PET-CT, um ein mögliches Rezidiv oder Metastasen aufzuspüren.
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PSMA (prostataspezifisches Membranantigen) ist eine Eiweißstruktur, die sich vermehrt auf der Oberfläche von Prostatakrebszellen befindet. Beim PSMA PET-CT wird eine radioaktiv markierte Substanz eingesetzt, die gezielt an dieses Antigen bindet und dadurch auch kleinste Tumorherde und Metastasen sichtbar macht.
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Ein Rezidiv ist das erneute Auftreten einer Krebserkrankung, nachdem diese zuvor erfolgreich behandelt wurde. Häufig ist ein ansteigender Tumormarker – etwa der PSA-Wert – der erste Hinweis, der eine weiterführende Untersuchung wie das PET-CT notwendig macht.
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Als Staging bezeichnet man die Bestimmung des Krankheitsstadiums bei Erstdiagnose einer Tumorerkrankung, insbesondere die Frage, ob und wohin sich der Tumor bereits ausgebreitet hat. Re-Staging meint die entsprechende Neubewertung im Krankheitsverlauf, etwa nach einer Therapie.
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Als Tracer bezeichnet man die schwach radioaktive Substanz, die vor der PET-CT-Untersuchung verabreicht wird und sich je nach Art gezielt in bestimmten Geweben anreichert. Je nach Fragestellung kommen unterschiedliche Tracer zum Einsatz, etwa FDG, PSMA oder DOTATOC.
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Eine Vaskulitis ist eine Entzündung der Blutgefäße, die auch große Gefäße wie die Aorta betreffen kann. Das PET-CT kann solche entzündlichen Veränderungen sichtbar machen und ist daher ein wertvolles Verfahren bei Verdacht auf eine Großgefäßvaskulitis.
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